
Die
Romane wurden aus Sicht der Vampire verfasst. Keine netten Vampire, die unerkannt
und zurückgezogen unter den Menschen leben oder erotische Geschöpfe,
sondern kalte, berechnende Macht-Wesen, die die Menschheit unterwandert haben
und kartellartig die Macht an sich reissen.
Pro(?)tagonist der Serie ist Bruce Black, rechte Hand und vorallem bedingungsloser
Vollstrecker des Vampir-Herrschers von New York (und das mit sehr deutlicher
Lust an der Gewalt).
Der Ansatz
war interessant und neu. Die Romane waren flüssig geschrieben, wenn auch
nicht sonderlich anspruchsvoll.
ABER: die einzelnen Stories waren eher leicht Kost, vorhersehbar, sehr actionlastig
und dabei wirklich sehr brutal.
Die detaillierten Kampfbeschreibungen und die "Blood & Gore"-Szenen
hätten in den 70er Jahren garantiert zur Indizierung mehrer Romane geführt.
Blade und John Carpenter´s Vampires standen hier wohl
Pate.
Die Serie wurde nach Angaben des Verlages aus wirtschftlichen Gründen eingestellt. Aber wirtschaftliche Gründe können sich auch aus den Restriktionen
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