
Innovativste
und provokativste Gruselheftsromanserie der letzten 15 bis 20 Jahre!
Wo Bram
Stoker oder Sheridan LeFanu die erotische Ausstrahlung ihrer Vampire (Dracula
und Carmilla) nur andeuten, lebt die Protagonistin der Serie, Lilith Eden
(und natürlich ihre Autoren) diese Erotik aus. Die erotischen Stellen
in der zyklischen Handlung sind auch für heutige Maßstäbe
freizügig, stellenweise pornographisch, aber nie "schmuddelig"
oder primitiv. Dies lag u.a. daran, dass die Leser, die zu einem nicht unerheblichen
Teil weiblich waren (!), die Autoren in ihren Leserbriefen immer rechtzeitig
getadelt hatten, wenn die Erotik zum Selbstzweck oder zu klischeehaft wurde.
Und die Autoren handelten hier auch tatsächlich nach den Wünschen
der Leser.
Der Serientitel,
der an die Comic-Serie Vampirella aus den 70er Jahren erinnert, ist
hier nicht zufällig gewählt. Auch in dieser Comic-Serie geizte die
außerirdische Heldin Vampirella (vom Planeten Drakulon, sic!)
nicht mit ihren weibliche Reizen, was jedoch Probleme mit dem Jugendschutz
nach sich zog. Dieses Schicksal ist Vampira erspart geblieben.
Die Vampir-Story und der Hintergrund des "Volkes der Nacht" hebt
sich deutlich vom klischeebehafteten, klassischen Vampir ab, dessen Wurzeln
im völkischen Aberglauben liegen. Die Vampire in der Serie sind Macht-"Menschen", nicht nurwiderwärtige
Dämonen. Auch der Hauptgegner Lilith Edens, Landru, strahlt Macht und
Erhabenheit aus, aber auch Animalisches. Es fällt einem, wie bei so manchem
Computer-Spiel, nicht wirlklich schwer, sich mit dem Bösen zu identifizieren,
zumal auch die Heldin nicht in allen Belangen der üblichen Einteilung
von Gut und Böse folgt.
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